Was ist eine Domina

Die Domina

Die Bezeichnung Domina stammt aus dem Lateinischen – Domus = Heim. Ursprünglich nannte man so eine Haus-Herrin oder Leiterin eines Klosters bzw.  einer sonstigen kirchlichen Einrichtung.
Heute spricht man von einer Frau als Domina, wenn diese bestimmten Männern für einen gewissen Obolus eine sadomasochistische Dienstleistung – gepaart mit Dominanz und Konsequenz –  anbietet.  Laut Gesetz gilt das Praktizieren einer Domina als Prostitution, bei  einer echten Domina bedeuten allerdings die Berührbarkeit und der Geschlechtsverkehr ein absolutes Tabu.

Häufig nennt sich eine Domina auch Mistress oder Lady – aus dem Englischen -, Madame – aus dem Frazösischen – , Herrin, Meisterin, Herrscherin  oder Gebieterin.
Manche Männer bezeigen höchsten Respekt mit der Titulierung „meine Göttin“.

Die Tätigkeit einer Domina besteht darin, den Kunden zu erniedrigen und ihm Schmerzen – sowohl psychisch als auch physisch – zu bereiten, ihn mit Disziplierungsmaßnahmen zu erziehen.

Dabei ist es wichtig, dass sie den Kunden bezüglich seiner Neigungen und Grenzen einschätzen und ihn dementsprechend lenken  kann.

An erster Stelle einer Domina steht ihre totale Kontrolle über  ihre Kunden – auch Sklaven, Diener, Domestiken, Zöglinge, Knechte oder Subs genannt. Ihr Bestreben ist es, dass diese demütigen und devoten Männer ihr – auch sexuell – ausgeliefert sind, sich ihr vollständig unterwerfen, ihre Befehle bedingungslos befolgen.

Zu der weiteren Aufgaben einer Domina gehört die Feminisierung. Dabei unterstützt sie den Kunden, sich komplett in eine Frau – sowohl mit Make-up, Kleidung und Perücken – zu verwandeln, ihn gegebenenfalls derart auszubilden.

Eine gute Domina sollte in der Lage sein, ihre Kunden mit Rollenspielen zu faszinieren und abhängig zu machen.

Auch bei Flagellanten – Männer die ausschließlich  mit Peitsche und Rohrstock  abgestraft werden –  ist es zwingend, dass die Domina so vorgeht, dass keine Spuren nach der Züchtigung sichtbar sind.

Überhaupt und schlussendlich ist es bei der ganzen Behandlung – auch Session genannt – wichtig, dass sich die Domina mit großer Sorgfalt und vollkommener Aufmerksamkeit ihrem Kunden widmet, damit er am Schluss keine Verletzungen – seelischer und körperlicher Art – erleidet und mit sich trägt.