Domina Studio – Die Domina und ihr Studio

Die Domina und ihr Studio

Das Studio einer Domina sollte bezüglich der Möbel und Gerätschaften, des Spielzeugs und Accessoires Vielseitigkeit anbieten können, da die Neigungen der einzelnen Kunden sehr breit gefächert sind.

Früher waren die Räumlichkeiten meistens im Keller, wurden auch Dungeon – aus dem Englischen  = Kerker oder Verlies – genannt.
Heute werden – je nach Platzangebot –  ehemalige KFZ-Hallen, ganze Etagen, normale Wohnungen, kleine Apartments oder edle Penthäuser als SM – Sadomaso – Studios genutzt bzw. dazu umgebaut.

Grundmobiliar eines Domina Studios oder BDSM Studios bilden das Andreaskreuz, die Streckbank, der Straf- und Fixierbock, der Käfig.
Häufig sind der Flaschenzug und Gynäkologiestuhl, die Strafbox, antike Schulbank und Fesselliege zusätzlich existent.

Um den Kunden entsprechend behandeln zu können, benötigt eine gute Domina ein umfangreiches Equipment. Akribische Hygiene sollte die wichtigste Voraussetzung beim Einsatz sein!

Hier ein kleiner Auszug des BDSM Equipments :
Peitschen, Gerten, Rohrstöcke, Brust-, Penis-, Hodenklammern. Peniskäfige und gewisse Gürtel zwecks Keuschhaltung, Hand- und Fuss-Fesseln aus Metall, Leder oder Plastik. Halsbänder, -Korsetts, auch Masken aus Leder, Lack oder Metall. Dazu – Hunde – Leinen aus Leder oder Stoff, Metallketten und – Bondage – Seile. Sehr beliebt sind Dildos für Anal-Spiele. Diese gibt es – auch vibrierend und aufpumpbar –   in allen Materialien – Plastik, Glas, Gummi, Aluminium – , Farben und Größen.

Im medizinischen Bereich werden immer mehr Specula, Dilatatoren, Harnröhrenvibratoren, Kanülen, Nadeln – mit Faden –  und Klistiere eingesetzt. Dazu diverse Stromgeräte und Kerzenwachsvorrichtungen.

Beim Klinik-Sex gehört natürlich auch die Kleidung der Frau Doktor, Krankenschwester oder Patientin/des Patienten dazu.

Für die Feminisierung – Umwandlung des Kunden zur Frau – sind weibliche Unterwäsche, falsche Brüste, Blusen, Röcke, Kleider, Kostüme und Mäntel genau so bedeutsam wie Perücken und  ein perfektes Make-Up. Am beliebtesten sind – gerade am Anfang – bei den Kunden die Nylons, High Heels – Stöckelschuhe – oder Overknees – hohe Stiefel bis über das Knie – . So darf sich Mann ganz als Weib fühlen und benehmen.

Immer damit verbunden ist ein entsprechendes Schau- und Erziehungsspiel, ob als gewöhnliche Straßenhure, Edelnutte, Dienstmagd, Sekretärin, Schülerin – natürlich über 18 Jahre alt ! – oder Abteilungs- Internatsleiterin, Lehrerin, betrogene Ehefrau, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

„Age Play“ zeigt den Mann mit all seinen kleinmenschlichen  Manieren. Für den Säugling oder das ältere Kind stehen Windelhosen, – anzüge, Spielzeug – oft auch ein Laufstall mit Teddybär und Kuscheldecke – und sämtliche Reinigungsutensilien plus diverser Schnuller zur Verfügung.

„Pet Play“ beinhaltet alle Varianten – auch Verkleidungen – , die das Tierreich umfassen…

Wie bereits erkennbar, ist aufgrund der umfangreichen Rollenspiele eine passende Garderobe notwendig und zwingend.  Diese reicht von der Uniform, Kutte,  Korsage bis zum Body, Talar, Overall und anderen Utensilien.

Immer mehr Dominas arbeiten nicht mehr allein. Einige haben Kolleginnen – auch männliche, sogenannte Dominos – und Sklavinnen – genannt Sklavias -, Zofen – als Assistentin der Domina tätig – oder Hospitantinnen – sogenannte Lehrlinge – um sich herum. Andere vermieten die Räumlichkeiten unter an devote Frauen und dominante Männer,  Bizarrladies – bieten u. a. den üblichen Service einer Prostituierten an.
Nicht selten gibt es in Studios Putzsklaven. Diese Männer versuchen – mehr schlecht als recht in den meisten Fällen – ihre Neigung, deren Befriedigung sie nicht bezahlen können, gegen Reinigungs- und etwaige Reparaturdienste aufzurechnen und zu begleichen.

In den letzten 10 Jahren hat sich die Bezeichnung „Domina“ stark verändert und entspricht in vielen  Fällen nicht mehr der ursprünglichen.